Not­fall­be­treu­ung auch wäh­rend der Oster­fe­ri­en mög­lich

Not­fall­be­treu­ung auch wäh­rend der Oster­fe­ri­en mög­lich

Die Not­fall­be­treu­ung erstreckt sich auf Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Jahr­gang­stu­fen 5 und 6, deren Erzie­hungs­be­rech­tig­te in Berei­chen der kri­ti­schen Infra­struk­tur arbei­ten.

Hier­zu zäh­len ins­be­son­de­re Ein­rich­tun­gen, die

• der Gesund­heits­ver­sor­gung und der Pfle­ge sowie der Behin­der­ten­hil­fe, Kin­der- und Jugend­hil­fe (ins­be­son­de­re zur Auf­recht­erhal­tung der Not­be­treu­ung in Schu­len und Betreu­ungs­ein­rich­tun­gen),
• der Auf­recht­erhal­tung der öffent­li­chen Sicher­heit und Ord­nung ein­schließ­lich der nicht­po­li­zei­li­chen Gefah­ren­ab­wehr (Feu­er­wehr, Ret­tungs­dienst und Kata­stro­phen­schutz)
• der Sicher­stel­lung der öffent­li­chen Infra­struk­tu­ren (Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­diens­te, Ener­gie, Was­ser, ÖPNV, Ent­sor­gung),
• der Lebens­mit­tel­ver­sor­gung (von der Pro­duk­ti­on bis zum Ver­kauf, z. B. Ver­kaufs­per­so­nal in Lebens­mit­tel­ge­schäf­ten), des Per­so­nen- und Güter­ver­kehrs (z. B. Fern­ver­kehr, Pilo­ten, Flug­lot­sen),
• der Medi­en (ins­be­son­de­re Nach­rich­ten- und Infor­ma­ti­ons­we­sen sowie Risi­ko- und Kri­sen­kom­mu­ni­ka­ti­on – z. B. Jour­na­lis­ten in der Bericht­erstat­tung, nicht dage­gen bei Frei­zeit-Maga­zi­nen. Als Beschäf­tig­te im Bereich der Medi­en gel­ten nicht nur Redak­teu­re, son­dern auch ande­re in den oben genann­ten Medi­en täti­ge Per­so­nen, die für deren Funk­ti­ons­fä­hig­keit erfor­der­lich sind),
• der Ban­ken und Spar­kas­sen (ins­be­son­de­re zur Sicher­stel­lung der Bar­geld­ver­sor­gung und der Liqui­di­tät von Unter­neh­men) und
• der Hand­lungs­fä­hig­keit zen­tra­ler Stel­len von Staat, Jus­tiz und Ver­wal­tung die­nen.

Die Not­fall­be­treu­ung wird im Bedarfs­fall von der Schu­le auch in den Oster­fe­ri­en auf­recht­erhal­ten: in der ers­ten Feri­en­wo­che von Mon­tag bis Don­ners­tag und in der zwei­ten Feri­en­wo­che von Diens­tag bis Frei­tag. Sie erstreckt sich bedarfs­ge­recht auf den Zeit­raum von 8 bis 16 Uhr.

Grund­vor­aus­set­zung ist, dass bei­de Erzie­hungs­be­rech­tig­te, im Fall von Allein­er­zie­hen­den der/die Allein­er­zie­hen­de, in Berei­chen der kri­ti­schen Infra­struk­tur tätig sind.

Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter, die im Bereich der Gesund­heits­ver­sor­gung oder der Pfle­ge tätig sind, kön­nen jedoch ab sofort auch dann eine Not­be­treu­ung in Kin­der­ta­ges­ein­rich­tun­gen und Schu­len in Anspruch neh­men kön­nen, wenn nur ein Eltern­teil in die­sen Berei­chen tätig ist. Vor­aus­set­zung ist dabei auch wei­ter­hin, dass der Eltern­teil auf­grund dienst­li­cher oder betrieb­li­cher Not­wen­dig­kei­ten in die­ser Tätig­keit an einer Betreu­ung sei­nes Kin­des gehin­dert ist.

Wei­te­re Vor­aus­set­zung für die Teil­nah­me an der Not­fall­be­treu­ung ist, dass die Kin­der
kei­ne Krank­heits­sym­pto­me auf­wei­sen,
kei­nen Kon­takt zu einer infi­zier­ten Per­son haben oder bin­nen der letz­ten 14 Tage hat­ten und
• sich nicht in einem Gebiet auf­ge­hal­ten haben, das durch das Robert-Koch-Insti­tut (RKI) zum Zeit­punkt des Auf­ent­halts als Risi­ko­ge­biet aus­ge­wie­sen war oder inner­halb von 14 Tagen nach dem Auf­ent­halt als sol­ches aus­ge­wie­sen wor­den ist. Soll­ten 14 Tage seit der Rück­kehr aus die­sem Risi­ko­ge­biet ver­gan­gen sein und sie kei­ne Krank­heits­sym­pto­me auf­wei­sen, ist eine Teil­nah­me mög­lich.

Ach­tung: Geben Sie Ihrem Kind aus­rei­chend zu essen und zu trin­ken mit! Es fin­det kein Pau­sen­ver­kauf und auch kein Men­sa­be­trieb statt.

Bit­te schrei­ben Sie im Bedarfs­fall eine Mail an sek@real-schesslitz.de. Die­ser Mail soll das aus­ge­füll­te Form­blatt („Erklä­rung zur Berech­ti­gung zu einer Betreu­ung im Aus­nah­me­fall“) bei­gefügt wer­den. Sie kön­nen uns das aus­ge­füll­te Form­blatt jedoch auch an unse­re Fax-Num­mer (09542 77205–930) zusen­den. Wir bit­ten Sie, uns einen ent­spre­chen­den Bedarf spä­tes­tens am Vor­tag (14:00 Uhr) mit­zu­tei­len.

Da an den baye­ri­schen Schu­len der­zeit kein Pflicht- und Wahl­pflicht­un­ter­richt mehr statt­fin­det, haben Schü­le­rin­nen und Schü­ler kei­nen Anspruch auf Schü­ler­be­för­de­rung zur Not­fall­be­treu­ung an ihrer Schu­le. Aller­dings behal­ten Fahr­kar­ten für den öffent­li­chen Per­so­nen­nah­ver­kehr ihre Gül­tig­keit und kön­nen wei­ter genutzt wer­den.