Klas­se 9D/9E

Klas­se 9D und 9E, macht euch bereit für eine Pro­jekt­wo­che, die so viel­fäl­tig ist wie eure eige­nen Talen­te! Ihr habt die exklu­si­ve Chan­ce, in Bran­chen ein­zu­tau­chen, die unse­re Regi­on am Lau­fen hal­ten. Ob ihr euch für medi­zi­ni­sche Ret­tung, indus­tri­el­le Prä­zi­si­on, phar­ma­zeu­ti­sche For­schung oder päd­ago­gi­sche Arbeit inter­es­siert – in die­sem Jahr ist alles dabei.

Gemein­sam mit unse­ren Part­nern haben wir Pro­jek­te ent­wi­ckelt, bei denen ihr nicht nur zuschaut, son­dern ech­te Lösun­gen erar­bei­tet. Vom Erstel­len eines OP-Lehr­films über das Design tech­ni­scher Bau­tei­le bis hin zur Kon­zep­ti­on sozia­ler Pro­jek­te: Ihr ent­schei­det, wo ihr euer Wis­sen ein­brin­gen wollt!

Gesund­heit im Fokus

Bran­che: Phar­ma und Medizin

Wor­um geht’s? Dr. Pfle­ger ist ein Bam­ber­ger Tra­di­ti­ons­un­ter­neh­men mit Herz und Ver­stand. Hier wird an Medi­ka­men­ten geforscht, die Men­schen welt­weit hel­fen. Das Beson­de­re: Die Gewin­ne flie­ßen in eine Stif­tung für medi­zi­ni­sche For­schung. Wenn du wis­sen willst, wie aus Che­mie Gesund­heit wird und wie ein moder­nes Phar­ma-Unter­neh­men sozia­le Ver­ant­wor­tung trägt, soll­test du dich hier einwählen.

  • Ide­al für: For­scher­geis­ter, Che­mie-Fans und sozi­al Engagierte.

The­ma 2.1: Vom Roh­stoff zur Tablette 

In die­sem Pro­jekt taucht ihr tief in das Herz der phar­ma­zeu­ti­schen Pro­duk­ti­on ein. Ihr wer­det für einen Tag zum Phar­ma­kan­ten und lernt, wie Arz­nei­mit­tel unter strengs­ten Qua­li­täts­vor­ga­ben – den soge­nann­ten GMP-Bedin­gun­gen (Good Manu­fac­tu­ring Prac­ti­ce) – her­ge­stellt wer­den. Gemein­sam mit den Pro­fis von Dr. Pfle­ger pro­du­ziert ihr Tablet­ten und erfahrt, war­um in der Medi­zin abso­lu­te Prä­zi­si­on über Leben und Gesund­heit entscheidet.

Eure Auf­ga­be:

Ihr beglei­tet und doku­men­tiert den gesam­ten Ent­ste­hungs­pro­zess einer Tablet­te. Dabei lernt ihr die chro­no­lo­gi­schen Pro­zess­schrit­te kennen:

  • Vor­be­rei­tung & Ein­waa­ge: Wie beginnt der Prozess?
  • Mischen & Gra­nu­lie­ren: Wie wer­den Wirk­stof­fe kombiniert?
  • Tablet­tie­rung: Wie ent­steht aus Pul­ver eine fes­te Form?
  • In-Pro­zess-Kon­trol­len (IPC): Ihr führt Mes­sun­gen durch, um die Qua­li­tät in jeder Sekun­de sicherzustellen.
  • GMP-Doku­men­ta­ti­on: Ihr lernt, war­um jeder Hand­griff in der Phar­ma-Indus­trie lücken­los pro­to­kol­liert wer­den muss.

⚠️ WICHTIG: Euer Set­up für den Reinraum

Um in der Pro­duk­ti­on arbei­ten zu dür­fen, müsst ihr euch wie ech­te Pro­fis an die stren­gen Hygie­ne­vor­schrif­ten hal­ten. Da ihr im Rein­raum arbei­tet, gel­ten fol­gen­de Regeln für euren Praxistag:

  • Natür­li­cher Look: Bit­te kein Make-up und kei­ne lackier­ten (oder künst­li­chen) Fingernägel.
  • Kein Schmuck: Uhren, Rin­ge, Pier­cings oder Ohr­rin­ge müs­sen zu Hau­se bleiben.
  • Kla­re Sicht: Kon­takt­lin­sen sind nicht erlaubt – bit­te tragt an die­sem Tag eure Bril­le.
  • Haar-Sty­ling: Lan­ge Haa­re müs­sen strikt zum Zopf gebun­den werden.
  • Rein­raum-Dis­zi­plin: Essen und Trin­ken (auch Kau­gum­mis oder Bon­bons) sind im Arbeits­be­reich streng verboten.

Bevor ein Medi­ka­ment das Haus Dr. Pfle­ger ver­lässt, muss es durch die „Här­te­kam­mer“ der Qua­li­täts­kon­trol­le. In die­sem Pro­jekt wer­det ihr zu Labor-Ana­ly­ti­kern. Ihr prüft Wirk­stof­fe, Hilfs­stof­fe und fer­ti­ge Tablet­ten auf ihre abso­lu­te Rein­heit. Euer Ziel: Mit che­mi­schen Metho­den bewei­sen, dass die Qua­li­tät zu 100 % stimmt.

Eure The­men-Optio­nen im Labor:

Gemein­sam mit eurem Exper­ten Jonas Kabitz könnt ihr in zwei fas­zi­nie­ren­de Rich­tun­gen forschen:

Opti­on A (Favo­rit):

Das Geheim­nis des Was­sers 

Was­ser ist in der Phar­ma-Indus­trie nicht gleich Was­ser. Ihr unter­sucht den Unter­schied zwi­schen gewöhn­li­chem Lei­tungs­was­ser und hoch­rei­nem, demi­ne­ra­li­sier­tem Wasser.

  • Die Expe­ri­men­te: Ihr führt Ionen-Nach­wei­se durch, bestimmt die elek­tri­sche Leit­fä­hig­keit und unter­sucht den Verdampfungsrückstand.
  • Euer Out­put: Ihr pro­du­ziert ein pro­fes­sio­nel­les Erklär­vi­deo. Dar­in zeigt ihr den Ver­such, erklärt den che­mi­schen Mecha­nis­mus und erläu­tert, war­um rei­nes Was­ser für Medi­ka­men­te lebens­not­wen­dig ist.
  • Mes­se-Spe­cial: Berei­tet klei­ne Ver­su­che (z.B. pH-Mes­sun­gen oder Ionen-Tests) vor, die ihr live an eurem Mes­se­stand vor­füh­ren könnt!

Opti­on B: 

Der ASS-Check – Prä­zi­si­on im Fokus 

Ihr nehmt ech­te ASS-Tablet­ten (Aspi­rin) unter die Lupe und prüft, ob die Wirk­stoff­kon­zen­tra­ti­on in jeder Char­ge exakt gleich ist.

  • Die Expe­ri­men­te: Ihr nutzt die Dünn­schicht­chro­ma­to­gra­phie, um Wirk­stof­fe sicht­bar zu machen und ver­gleicht ver­schie­de­ne Char­gen auf ihre Gleichförmigkeit.
  • Euer Out­put: Ihr erstellt einen span­nen­den Zeit­raf­fer-Clip (Reel) eurer Chro­ma­to­gra­phie-Ver­su­che und berei­tet eure Mess­ergeb­nis­se in anschau­li­chen Dia­gram­men für euer Mes­se-Pla­kat auf.

Was ihr mit­brin­gen solltet:

  • For­scher­geist: Ihr habt Spaß an Che­mie und wollt wis­sen, was „hin­ter den Kulis­sen“ passiert.
  • Prä­zi­si­on: Im Labor zählt jeder Tropfen.
  • Medi­en-Lust: Ihr habt Bock, eure Ver­su­che cool zu fil­men und ande­ren ver­ständ­lich zu erklären.

Bereich HR & Cor­po­ra­te Communication

Pro­jekt­be­schrei­bung:

Im Rah­men des Pro­jekts sol­len die Schü­le­rin­nen und Schü­ler Social-Media-Inhal­te für ein bis zwei aus­ge­wähl­te Aus­bil­dungs­be­ru­fe erar­bei­ten. Ziel ist es, die Beru­fe anspre­chend und infor­ma­tiv dar­zu­stel­len, um Jugend­li­che über Aus­bil­dungs­mög­lich­kei­ten zu infor­mie­ren und zu begeistern.

Inhal­te und Aufgaben:

Recher­che:
Infor­ma­tio­nen zu den gewähl­ten Aus­bil­dungs­be­ru­fen (z. B. Auf­ga­ben, Vor­aus­set­zun­gen, Kar­rie­re­chan­cen)
Kon­zept­ent­wick­lung:
Ziel­grup­pe defi­nie­ren
Geeig­ne­te Social-Media-Platt­for­men aus­wäh­len (z. B. Insta­gram)
Con­tent-Erstel­lung:
Tex­te, Bil­der oder kur­ze Vide­os gestal­ten
Berufs­vor­tei­le und span­nen­de Aspek­te krea­tiv dar­stel­len
Prä­sen­ta­ti­on:
Vor­stel­lung der erar­bei­te­ten Inhal­te im Unternehmen

Ziel des Projekts:

Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler ler­nen, wie man Infor­ma­tio­nen ziel­grup­pen­ori­en­tiert auf­be­rei­tet und digi­ta­le Medi­en für Berufs­ori­en­tie­rung nutzt. Gleich­zei­tig ver­tie­fen sie ihre Kennt­nis­se über Aus­bil­dungs­be­ru­fe und deren Anforderungen.

Bereich Tech­ni­cal Service

• in der Pro­jekt­wo­che soll ein oder meh­re­re Wege aus­ge­ar­bei­tet wer­den, wie die jähr­li­chen War­tungs­ar­bei­ten an Pneu­ma­tik­zy­lin­dern zeit­spa­rend, platz­spa­rend, ergo­no­misch und auch res­sour­cen­spa­rend durch­ge­führt wer­den kön­nen.
• Die­se Zylin­der , 5 Stück, müs­sen min­des­tens 1x jähr­lich an der Anla­ge aus­ge­baut wer­den, am Arbeits­platz zer­legt und gerei­nigt wer­den und danach wie­der zusam­men­ge­baut wer­den.
• Die Schü­ler sol­len im ers­ten Schritt selbst einen aus­bau­en und instand Set­zen und sich dann Gedan­ken machen was man hier ver­bes­sern kann.

Bereich Warehouse & Ship­ping 
• Die Schü­ler sol­len sich über­le­gen wie man die Kom­mis­sio­nier­we­ge und Kon­troll­sys­te­me im Ver­sand nach Erhalt von Auf­trä­gen vom Kun­den­ser­vice­cen­ter ver­bes­sern kann
• Wich­tig ist, ein siche­res Aus­lie­fern von Arz­nei­mit­teln an die jewei­li­gen Emp­fän­ger (Apotheken/ Großhandel/ Kli­ni­ken) zu gewährleisten

Pfle­ge und Medi­zin mit Zukunft

Bran­che: Gesund­heit, Pfle­ge und medi­zi­ni­sche Ausbildung

Wor­um geht’s?
Die GKG Bam­berg ist im Gesund­heits- und Pfle­ge­be­reich aktiv und zeigt, wie wich­tig gute Orga­ni­sa­ti­on, moder­ne Aus­bil­dung und Hygie­ne für Pati­en­tin­nen und Pati­en­ten sind. In den Pro­jekt­the­men geht es zum Bei­spiel um den rich­ti­gen Umgang mit pfle­ge­be­dürf­ti­gen Men­schen und ihren Ange­hö­ri­gen, um die Arbeit von medi­zi­ni­schen Fach­an­ge­stell­ten in Arzt­pra­xen oder um die moder­ni­sier­te Pfle­ge­aus­bil­dung. Auch The­men wie Hän­de­hy­gie­ne im OP- und Anäs­the­sie­be­reich spie­len eine gro­ße Rol­le. Wenn du wis­sen willst, wie Medi­zin, Pfle­ge und Orga­ni­sa­ti­on zusam­men­ar­bei­ten, um Men­schen zu hel­fen, bist du hier genau richtig.

Ide­al für: Sozi­al Enga­gier­te, Organisations­talente, Medi­zin- und Pflegeinteressierte

The­ma 6.1: „Gut betreut – wie man pfle­ge­be­dürf­ti­ge Men­schen und ihre Ange­hö­ri­gen unterstützt“ 

Berufs­feld Pfle­ge SZ


Der demo­gra­fi­sche Wan­del in Deutsch­land ist durch sin­ken­de Gebur­ten­ra­ten, stei­gen­de Lebens­er­war­tung und Zuwan­de­rung gekenn­zeich­net, was zu einer altern­den Bevöl­ke­rung und einer Ver­schie­bung der Alters­struk­tur führt.


Zum Ende des Jah­res 2023 leb­ten in Deutsch­land rund 1,8 Mil­lio­nen Men­schen mit Demenz. Im
Jahr 2023 sind etwa 445.000 Men­schen im Alter 65+ neu an einer Demenz erkrankt.


Recher­chiert wie eine gute Kom­mu­ni­ka­ti­on mit Per­so­nen mit Demenz aus­se­hen sollte.

Wel­che ein­fa­chen Tipps könn­ten an Ange­hö­ri­ge von Betrof­fe­nen gege­ben werden.


Erstellt einen kur­zen über­sicht­li­chen Leid­fa­den zu die­sem The­ma, der Ange­hö­ri­gen im all­täg­li­chen Gebrauch Hil­fe­stel­lung mit die­sem Krank­heits­bild gibt.

War­te­zeit aber cool!“

Wor­um geht’s?
War­te­zei­ten von Pati­en­ten bei Arzt­be­su­chen sind ner­vig und macht schlech­te Stim­mung, aber nicht immer zu ver­mei­den. Wel­che rea­lis­ti­schen Mög­lich­kei­ten im Kli­nik­all­tag gibt es, um War­te­zei­ten für Betrof­fe­ne ange­neh­mer zu gestal­ten.
Gestal­tet ein sich  selbst­er­klä­ren­des Spiel, das wäh­rend der War­te­zeit genutzt wer­den kann, um die War­te­zeit zu ver­kür­zen und Infos über Grün­de war­um es zu War­te­zei­ten kom­men informiert.

Pro­dukt­idee: Inter­ak­ti­ves Spiel für Pati­en­ten (Infor­ma­ti­on + klei­ne Beschäf­ti­gungs­ideen für die Wartezeit)

Pfle­ge­aus­bil­dung heu­te – Ablauf, Chan­cen und neue Möglichkeiten“

Wor­um geht’s?
Die gene­ra­lis­ti­sche Pfle­ge­aus­bil­dung ist auch sechs Jah­re nach ihrer Ein­füh­rung nur unzu­rei­chend in der Bevöl­ke­rung bekannt. Pfle­ge ist mehr als „Hin­tern“ abput­zen. Was macht die Pfle­ge aus, wie läuft die Aus­bil­dung zur Pfle­ge­fach­per­son ab und wel­che Mög­lich­kei­ten habe
man nach der Ausbildung?


Fer­tigt hier­zu ein 2 bis 3‑minütiges Pod­cast an, der über die Aus­bil­dung und das Berufs­feld Pfle­ge informiert.

Pro­dukt­idee: Info­pod­cast oder Erklär­vi­deo für die Firmenwebseite

Sau­be­re Hän­de – siche­re Pati­en­ten: War­um Han­de­hy­gie­ne im OP lebens­wich­tig ist“

Wor­um geht’s?
Im Berufs­feld der OTA/ATA ist Hygie­ne ein sehr wich­ti­ger Bestand­teil der Arbeit. Bak­te­ri­en und Viren sind Krank­heits­er­re­ger, die nicht in Ope­ra­ti­ons­be­rei­che lebens­be­droh­li­che Fol­gen haben kön­nen. Ein sehr wesent­li­cher Bestand­teil ist des­halb die Hän­de­des­in­fek­ti­on.
Erstellt ein Video (2 bis 3 Minu­ten) über Hän­de­des­in­fek­ti­on, im dem die Wich­tig­keit der Des­in­fek­ti­on erläu­tert wird und die wesent­li­chen Grund­la­gen einer guten Hän­de­des­in­fek­ti­on erklärt werden.

Pro­dukt­idee: Informations‑, Lehr- oder Unterweisungsfilm

Ler­nen neu gedacht – Bil­dung mit Herz

Bran­che: Bil­dung, Päd­ago­gik und sozia­le Arbeit

Wor­um geht’s?
Die Don-Bosco-Flex­schu­le in Bam­berg ist eine beson­de­re Schu­le, die Jugend­li­che indi­vi­du­ell auf ihrem Bil­dungs­weg beglei­tet. Hier geht es dar­um, Ler­nen neu zu den­ken und Schü­le­rin­nen und Schü­ler je nach ihren Stär­ken und Bedürf­nis­sen zu för­dern. Das Ziel ist, jun­ge Men­schen auf einen erfolg­rei­chen Schul­ab­schluss und den Ein­stieg ins Berufs­le­ben vor­zu­be­rei­ten. Wenn du wis­sen willst, wie Schu­le auch anders funk­tio­nie­ren kann und wie Päd­ago­gik dabei hilft, Per­spek­ti­ven zu schaf­fen, soll­test du dich hier einwählen.

Ide­al für: Sozi­al Enga­gier­te, Päd­ago­gik-Inter­es­sier­te und alle, die gern mit Men­schen arbei­ten und sie auf ihrem Weg unter­stüt­zen wollen.

The­ma 7.1: Ler­nen neu gedacht – eure Vide­os für die Flexschule 

Ler­nen neu gedacht – eure Vide­os für die Flexschule

Ihr schlüpft in die Rol­le von Lehr­kräf­ten und Medi­en­pro­fis zugleich:
Für die Flex­schu­le Don Bosco ent­wi­ckelt ihr eige­ne Lern­vi­de­os für Real­schü­le­rin­nen und Real­schü­ler, die nicht im nor­ma­len Klas­sen­un­ter­richt ler­nen, son­dern indi­vi­du­ell und im eige­nen Tem­po arbeiten.

Vie­le Flex-Schü­ler haben beson­de­re Herausforderungen:

  • sie ler­nen unter­schied­lich schnell,
  • haben Lücken in ein­zel­nen Fächern,
  • brau­chen kla­re Erklä­run­gen in klei­nen Schritten,
  • und müs­sen sich oft selbst zum Ler­nen motivieren.
  • Genau hier kommt ihr ins Spiel:

    Ihr ent­wi­ckelt drei kur­ze Lern­vi­de­os (je 3–10 Minu­ten) zu einem Fach eurer Wahl – zum Bei­spiel Deutsch, Mathe, Eng­lisch, Phy­sik, Sozi­al­we­sen, Geschich­te oder Poli­tik und Gesell­schaft (PuG).
    Dabei ach­tet ihr beson­ders dar­auf, ver­ständ­lich zu erklä­ren, ein­fa­che Bei­spie­le zu ver­wen­den, ruhig und moti­vie­rend zu spre­chen­und die Inhal­te so auf­zu­bau­en, dass man sie auch allei­ne gut ver­ste­hen kann.

So helft ihr ande­ren Jugend­li­chen beim Ler­nen – und merkt selbst:
👉 Wer etwas erklä­ren kann, hat es wirk­lich verstanden.

Euer Auf­trag:
🎥 Plant, gestal­tet und pro­du­ziert drei Lern­vi­de­os zu einem Schul­fach eurer Wahl, die Flex-Schü­le­rin­nen und Schü­ler beim selbst­stän­di­gen Ler­nen unterstützen.

Euer Out­put:
📽️ Drei fer­ti­ge Lern­vi­de­os (3–10 Minu­ten), die im Unter­richt der Flex­schu­le Don Bosco ein­ge­setzt wer­den können.

Schu­le mal anders – euer Pod­cast über die Flex-Fernschule

Was pas­siert eigent­lich, wenn Jugend­li­che nicht mehr regel­mä­ßig in die Schu­le gehen kön­nen?
Genau die­ser Fra­ge geht ihr in die­sem Pro­jekt auf den Grund.

Ihr pro­du­ziert eine eige­ne Pod­cast­fol­ge zum The­ma Flex-Fern­schu­le und erklärt,

  • war­um man­che Schü­le­rin­nen und Schü­ler die­sen Weg brauchen,
  • wie der Geneh­mi­gungs­pro­zess abläuft
  • und wel­che Rol­le dabei Eltern, Schu­le, Jugend­amt und der Bezirk spielen.

Vie­le Fami­li­en wis­sen gar nicht, dass es die­se Mög­lich­keit gibt – oder haben fal­sche Vor­stel­lun­gen davon.
Des­halb macht ihr sicht­bar:
👉 Wie wird man Flex-Schü­le­rin oder Flex-Schü­ler?
👉 Wer ent­schei­det dar­über?
👉 Wel­che Chan­cen und wel­che Her­aus­for­de­run­gen bringt die­ser Schul­weg mit sich?

Dazu könn­tet ihr Inter­views mit ver­schie­de­nen Betei­lig­ten führen:

  • mit Flex-Schü­le­rin­nen und Schülern,
  • mit Eltern, mit Mit­ar­bei­ten­den der Flex­schu­le Don Bosco
  • und (wenn mög­lich) mit Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­tern von Jugend­amt oder Schulaufsicht.

Ihr lernt dabei:
🎙️ wie man gute Inter­view­fra­gen for­mu­liert,
🎧 wie man eine Pod­cast­fol­ge auf­baut (Intro, Haupt­teil, Fazit),
📝 wie man kom­ple­xe Abläu­fe ver­ständ­lich erklärt,
🤝 und wie man sen­si­bel mit per­sön­li­chen Geschich­ten umgeht.

Euer Auf­trag:
🎧 Erstellt eine Pod­cast­fol­ge, die erklärt, wie die Flex-Fern­schu­le funk­tio­niert und wie der Weg dort­hin aussieht.

Euer Out­put:
🔊 Eine fer­ti­ge Pod­cast­fol­ge, die infor­miert, auf­klärt und ande­ren Fami­li­en Ori­en­tie­rung geben kann.

Nicht alle Schü­le­rin­nen und Schü­ler kön­nen regel­mä­ßig am Unter­richt teil­neh­men. An der Flex­schu­le ler­nen vie­le selbst­stän­dig zu Hau­se oder in klei­nen Grup­pen. Dafür brau­chen sie gut erklär­te Lern­ma­te­ria­li­en, mit denen sie auch ohne Lehr­kraft arbei­ten können.

Eure Auf­ga­be ist es, in zwei Schul­fä­chern eurer Wahl einen eige­nen Flex-Lern­brief zu erstel­len. Dar­in erklärt ihr ein The­ma so, dass ande­re Schü­le­rin­nen und Schü­ler es allei­ne ver­ste­hen und bear­bei­ten kön­nen.
Ihr ent­wi­ckelt ver­ständ­li­che Erklä­run­gen, Bei­spie­le und pas­sen­de Übungs­auf­ga­ben – wie ein klei­ner Leh­rer auf Papier.

Dabei müsst ihr euch beson­ders über­le­gen:
Was ist schwie­rig? Wo brau­chen Ler­nen­de Hil­fe? Wie kann man kom­pli­zier­te Inhal­te ein­fach erklären?

Ide­al für:
Erklär-Talen­te, krea­ti­ve Köp­fe, Sprach­lieb­ha­ber, Päd­ago­gik-Inter­es­sier­te und alle, die ande­ren beim Ler­nen hel­fen wollen.

Tech­nik für Hygieneprodukte

Bran­che: Indus­trie, Mate­ri­al­ver­ar­bei­tung und Produktion

Wor­um geht’s?
Bei Loh­mann-koes­ter wer­den mit moder­nen Maschi­nen Bau­tei­le für Hygie­ne- und Medi­zin­pro­duk­te her­ge­stellt. Ihr bekommt einen Ein­blick in die indus­tri­el­le Pro­duk­ti­on und dürft selbst ein Werk­stück aus Metall anfer­ti­gen. Dabei seht ihr Schritt für Schritt, wie aus einem Roh­ma­te­ri­al ein fer­ti­ges Teil entsteht.

Ide­al für: Tech­nik-Fans, Bast­le­rin­nen und Bast­ler und alle, die sehen wol­len, wie in einem ech­ten Betrieb pro­du­ziert wird.

The­ma 8.1: Vom Metall zum fer­ti­gen Bauteil 

Euer Auf­trag:
Ihr stellt an pro­fes­sio­nel­len Maschi­nen ein Metall-Werk­stück her und doku­men­tiert den gesam­ten Her­stel­lungs­pro­zess mit Fotos. Dar­aus erstellt ihr eine ver­ständ­li­che Schritt-für-Schritt-Anleitung.

Tech­nik, die bewegt

Bran­che: Maschi­nen­bau, Metall­tech­nik und Elektrotechnik

Wor­um geht’s?
Bei ZECK geht es um gro­ße Tech­nik mit wich­ti­ger Auf­ga­be: Das Unter­neh­men ent­wi­ckelt und baut Maschi­nen für Frei­lei­tun­gen, Bahn­tech­nik, Seil­bah­nen, Anten­nen und Erd­ka­bel – also für Ener­gie- und Ver­kehrs­in­fra­struk­tur. Am Pra­xis­tag bekommt ihr einen ech­ten Ein­blick in die Werk­statt: Ihr lernt die End­mon­ta­ge von Maschi­nen ken­nen und dürft typi­sche Arbei­ten wie Schwei­ßen, Dre­hen und Frä­sen ent­de­cken. Außer­dem seht ihr, wie War­tung und Ser­vice an Maschi­nen funk­tio­nie­ren. Wenn du wis­sen willst, wie aus Ein­zel­tei­len leis­tungs­star­ke Maschi­nen wer­den und Tech­nik im All­tag eine wich­ti­ge Rol­le spielt, bist du hier genau richtig.

Ide­al für: Tech­nik-Fans, Bast­le­rin­nen und Bast­ler, Tüft­ler, Metall- und Maschi­nen­bau-Inter­es­sier­te sowie alle, die gern prak­tisch arbei­ten und ver­ste­hen wol­len, wie Maschi­nen gebaut und gewar­tet werden.

The­ma 9.1: „Wie ent­steht ein Maschinenteil?“ 

Wie ent­steht ein Maschi­nen­teil?“
Aus­gangs­si­tua­ti­on : Bevor eine Maschi­ne mon­tiert wer­den kann, müs­sen ihre Ein­zel­tei­le prä­zi­se gefer­tigt wer­den
– mecha­nisch, hydrau­lisch oder elek­trisch.
Auf­ga­be des Schü­ler­teams: Die Schü­ler beglei­ten die Ent­ste­hung eines Bau­teils von der Zeich­nung bis zum fer­ti­gen Teil.

Arbeits­auf­trä­ge 1. Bau­teil auswählen

2. Zeich­nung lesen
o Wel­che Maße sind wich­tig?
o Wel­che Funk­ti­on hat das Teil in der Maschine?

3. Fer­ti­gungs­ver­fah­ren ver­ste­hen
o War­um wird das Teil gedreht, gefräst oder geschweißt?
o Wel­che Maschi­nen kom­men zum Einsatz?

4. Werk­stof­fe & Qua­li­tät
o Wel­ches Mate­ri­al wird ver­wen­det?
o War­um ist Genau­ig­keit wich­tig?
o Wie wird das Teil geprüft?

Prä­sen­ta­ti­ons­me­tho­de:
Das Team stellt sein Bau­teil wie auf einer Tech­nik­mes­se vor:

mit einem erklä­ren­den Pos­ter
und einem rea­len oder nach­ge­bau­ten Bauteil.

Umset­zung durch die Schü­ler
Bau­teil – Expo­nat
o Roh­teil
o maß­stäb­li­ches Modell

Pos­ter / Pla­kat (A1 oder digi­tal aus­ge­druckt):
o Zeich­nung (ver­ein­facht)
o Fer­ti­gungs­schrit­te
o ein­ge­setz­te Maschi­nen
o Mate­ri­al & Qualitätsanforderungen


Mög­li­cher Prä­sen­ta­ti­ons­ab­lauf
1. Was ist das Bau­teil?
2. Wo sitzt es in der Maschi­ne?
3. Wie wird es gefer­tigt?
4. War­um ist Prä­zi­si­on wich­tig?
5. Wel­che Fähig­kei­ten braucht der Fein­werk­me­cha­ni­ker hier?

Aus­gangs­si­tua­ti­on
In der End­mon­ta­ge wer­den aus vie­len gefer­tig­ten Ein­zel­tei­len funk­ti­ons­fä­hi­ge Maschi­nen­bau­grup­pen zusam­men­ge­setzt. Prä­zi­si­on, Team­ar­beit, tech­ni­sches Ver­ständ­nis und sau­be­res Arbei­ten sind dabei entscheidend.

Auf­ga­be des Schü­ler­teams
Die Schü­ler sol­len den Zusam­men­bau einer aus­ge­wähl­ten Bau­grup­pe nach­voll­zie­hen, pla­nen und dokumentieren.

Arbeits­auf­trä­ge
1. Maschi­ne ver­ste­hen
o Besich­ti­gung einer kom­plet­ten Maschi­ne in der End­mon­ta­ge
o Klä­rung der Fra­ge: Wofür wird die Maschi­ne hergestellt ?

2. Bau­grup­pe auswählen

3. Mon­ta­ge­pro­zess ana­ly­sie­ren
o Wel­che Ein­zel­tei­le gehö­ren zur Bau­grup­pe?
o In wel­cher Rei­hen­fol­ge wer­den sie mon­tiert?
o Wel­che Werk­zeu­ge wer­den benötigt?

4. Qua­li­tät & Sicher­heit
o Wel­che Tole­ran­zen sind wich­tig?
o Wel­che Sicher­heits­aspek­te spie­len bei der Mon­ta­ge eine Rolle?

Prä­sen­ta­ti­ons­me­tho­de:
Das Team prä­sen­tiert sei­ne Ergeb­nis­se anhand eines ein­fa­chen Modells der Bau­grup­pe und
erklärt den Mon­ta­ge­pro­zess Schritt für Schritt
– ähn­lich wie ein Mon­teur, der einen neu­en
Kol­le­gen ein­weist.
Umset­zung durch die Schü­ler
• Erstel­lung eines Modells der Bau­grup­pe
(z. B. aus:
o Kar­ton, Holz, 3D
- gedruck­ten Tei­len,
o LEGO / Metall­bau­kas­ten,
o oder ver­ein­fach­ten Ori­gi­nal­tei­len ohne Funk­ti­on)

Ergän­zend:
o Fotos aus der End­mon­ta­ge
o ein­fa­che Skiz­zen
Mög­li­cher Prä­sen­ta­ti­ons­ab­lauf
1. Funk­ti­on der Bau­grup­pe erklä­ren
2. Ein­zel­tei­le zei­gen
3. Mon­ta­ge­rei­hen­fol­ge demons­trie­ren
4. Werk­zeu­ge & Sicher­heits­aspek­te erklä­ren
5. Typi­sche Feh­ler­quel­len benennen

Aus­gangs­si­tua­ti­on
Nach der Aus­lie­fe­rung müs­sen Maschi­nen gewar­tet, repa­riert und instand­ge­hal­ten wer­den. Der Ser­vice ist ent­schei­dend für die Zufrie­den­heit der Kunden.


Auf­ga­be des Schü­ler­teams
Die Schü­ler ana­ly­sie­ren einen typi­schen Ser­vice­fall und ent­wi­ckeln eine Lösung.


Arbeits­auf­trä­ge


1. Ser­vice­fall kennenlernen


o Vor­stel­lung eines rea­lis­ti­schen Bei­spiels:
▪ Maschi­ne funk­tio­niert nicht mehr
▪ Hydrau­lik ver­liert Druck
▪ Elek­tro­nik mel­det eine Störung

2. Feh­ler­ana­ly­se


o Wel­che Ursa­chen sind mög­lich?
o Wel­che Bau­tei­le könn­ten betrof­fen sein?

3. Repa­ra­tur­ab­lauf


o Wel­che Schrit­te führt der Ser­vice­tech­ni­ker aus?
o Wel­che Werk­zeu­ge und Ersatz­tei­le wer­den benötigt?


4. Kun­den­per­spek­ti­ve


o War­um ist eine schnel­le Repa­ra­tur wich­tig?
o Wel­che Kos­ten ent­ste­hen durch Stillstand?


Prä­sen­ta­ti­ons­me­tho­de:


Das Team spielt einen rea­lis­ti­schen Ser­vice­ein­satz
und Werk­statt (Video­auf­nah­me)

Umset­zung durch die Schü­ler : Rol­len­spiel (3 –5 Minu­ten)
o Kun­de mel­det Pro­blem
o Tech­ni­ker ana­ly­siert Feh­ler
o Repa­ra­tur wird erklärt

Ergän­zend:
o schrift­li­cher Ser­vice­be­richt
o Skiz­zen oder Fotos der betrof­fe­nen Baugruppe


Prä­sen­ta­ti­ons­ab­lauf
1. Kun­den­mel­dung
2. Feh­ler­ana­ly­se
3. Repa­ra­tur­ent­schei­dung
4. Ergeb­nis & Nut­zen für den Kun­den
5. Zeit – & Kostenaspekte

Ansprech­part­ner:

Hr. Fich­te